Quo WordPress? Individuelle Lösungen mit WordPress, statt Themes von der Stange

Nicht umsonst hat sich WordPress seit seinem Start im Jahre 2003 zum beliebtesten Web-CMS entwickelt: Nicht nur mehr als 60% aller CMS-basierten Websites werden mit WordPress betrieben, ja sogar 34%, also jede vierte aller Websites laufen auf WordPress (Quelle: W3Techs).
Die Vorteile von WordPress als Plattform für Ihre neue Website sind vielfältig:

WordPress ist Open-Source

Dies sorgt dafür, dass WordPress durch eine starke und weltweit verbreitete Community stetig verbessert wird. Jedermann kann sich hierbei beteiligen und vor Allem problemlos nachvollziehen, was WordPress in seinem Quellcode tut. Ferner ist die Inbetriebnahme einer WordPress-basierten Website mit keinerlei Lizenzkosten für das System als solches verbunden.

WordPress ist leicht zu bedienen

Wer bereits andere Web-CMS verwendet hat, weiß ein Lied davon zu singen: Man möchte mal eben den Text auf der Startseite ändern und plötzlich findet man sich im eigenen System nicht mehr wieder. Die Benutzeroberfläche von WordPress hingegen ist aufgeräumt, intuitiv und freundlich. Auch ohne Vorkenntnisse finden Redakteurinnen und Redakteure sich schnell zurecht und bekommt ihre Arbeit erledigt.

WordPress ist leicht aktuell zu halten

Für WordPress erscheinen – gerade auch im Vergleich zu konkurrierenden Lösungen – sehr häufig Updates. Somit werden relevante Sicherheitslücken nicht selten binnen weniger Stunden nach deren Bekanntwerden geschlossen. Auch neue Features und Verbesserungen bestehender Funktionen erscheinen beinahe wöchentlich. Das Einspielen der Updates – zumindest regelmäßig und fachgerecht erledigt – geht schnell und führt extrem selten zu Kompatibilitätsproblemen.

WordPress kann SEO

Von Haus aus kommt WordPress mit starken Features, wenn es um Suchmaschinenoptimierung geht: Sprechende URLs, eindeutige Seitentitel und semantische Inhalte sorgen dafür, dass Google selbst es schon mehrfach gelobt hat.

Trotz aller Vorteile ist WordPress auch immer wieder Gegenstand der Kritik. Es gilt als unsicher, es sei nicht skalierbar und stoße an seine Grenzen, sobald Websites mit komplexeren Inhalten, oder Funktionen erstellt werden sollen. Auf Grund von Nutzererfahrungen mit schlechten Plugins und günstigen Themes hören wir immer wieder Vorbehalte.

Für uns bei SCHUMACHER überwiegen jedoch die Vorteile – wir arbeiten sehr gerne mit WordPress und wir können es sehr gut. Wir halten uns bei der Erstellung von Websites mit WordPress aufgrund unserer jahrelangen Erfahrung an strenge Regeln.

Wir sind extrem sparsam im Einsatz von Plugins

»Da gibt es doch so ein Plugin, was das kann…« – dies hört man häufig von Kunden und leider auch immer wieder von anderen WordPress-EntwicklerInnen.

Was häufig auf den ersten Blick wie eine Vereinfachung wirkt, stellt sich immer wieder als große Problemquelle heraus:

Die Qualität von WordPress-Plugins ist häufig durchwachsen – nicht jede/r Plugin-EntwicklerIn hält die Standards in Sachen Code-Qualität und Aktualisierungen ein, die WordPress einhält.
Sehr häufig können Plugins die gewünschten Funktionen nicht in Gänze, oder individueller Ausprägung erfüllen und man muss diese Funktionen mit hohem Aufwand anpassen, oder mit Kompromissen leben. Lösungen in Plugins sind nicht selten eher nach dem Gießkannen-Prinzip implementiert, da eine möglichst große Gruppe von Website-Betreibern diese installieren soll. Mitunter werden dann für triviale Anforderungen Plugins installiert, die die Website aufgrund ihrer schlechten Qualität extrem verlangsamen und zu wahren Sicherheitslücken und Einfallstoren für Angreifer werden. Wir lösen lieber ihr Problem individuell und passgenau, als für jedes Problemchen ein Plugin aus dem Köcher zu ziehen.

Wir verwenden niemals Themes von der Stange

Da unsere Wurzeln in der visuellen Kommunikation liegen, haben wir Herz und Auge für gutes Design. Nach unserer Überzeugung hat jede Marke ihren individuellen Charakter und dieser muss sich auch in ihrer Präsenz im Web widerspiegeln. Fertige WordPress-Themes sind das Gegenteil von individuell: Im Extremfall sind sie auf bis zu 39.000 anderen Websites ebenfalls im Einsatz und somit sehen diese Websites alle mehr oder weniger gleich aus. Anpassungen der Farben und Schriften sind meistens nur mit ungerechtfertigtem Aufwand möglich, weitreichende Eingriffe ins Layout nahezu unmöglich. Wir machen immer wieder die Erfahrung, dass wenn man beginnt am einen Ende eines fertigen Themes zu ziehen, man an drei anderen Stellen etwas kaputt macht. Diese Form der Arbeit ist nicht kalkulierbar, die Qualität ist nicht nach unseren Ansprüchen zu sichern. Ähnlich wie bei Plugins, ist die Code-Qualität von Themes zuweilen mehr als zweifelhaft – auch hier sollen quasi mit der Schrotflinte möglichst viele Anforderungen abgedeckt werden und Themes werden mit viel überflüssigen Skripten und Fremd-Plugins ausgeliefert. Das macht Websites mit Fertig-Themes mitunter extrem langsam und schwer wartbar. Das Deaktivieren, bzw. entfernen von unnötigen Funktionen ist erfahrungsgemäß immer wieder kaum möglich.

Wir achten auf Sicherheit

Einige Bedenken der Sicherheit von WordPress-Websites gegenüber sind nicht von der Hand zu weisen – aber wer frei von Fehlern ist, der werfe den ersten Stein. Natürlich hilft es viel, wenn man alle relevanten Updates macht. Da wir für all unsere kleineren und größeren Webprojekte ein hohes Maß an Verantwortungsbewusstsein empfinden, sind wir immer wieder traurig, wenn wir sehen, wie diese Projekte in die Jahre kommen und nicht in Würde altern. Einfach weil sie schlecht gewartet werden konnten. Deshalb freuen wir uns sehr über Wartungsverträge, die uns die Zeit und den Raum geben, unsere »Babies« gut erwachsen werden zu lassen. Außerdem tun wir schon während der Entwicklung der Projekte alles erdenkliche für die Sicherheit. Wir testen unseren Code und legen Wert auf gute Code-Qualität und Performance. Dort, wo WordPress von Haus aus anfällig ist, steuern wir gegen. So sorgen wir beispielsweise dafür, dass Nutzerpasswörter nach höheren Standards, als von WordPress selbst, verschlüsselt werden und dass es potentiellen Angreifern erheblich erschwert wird, sensible Daten der Anwendung, wie etwa Zugänge zu Datenbankservern, zu stehlen.

Wenn WordPress an seine Grenzen stößt, denken wir out-of-the-box

WordPress ist großartig und es kann von Haus aus viele tolle Dinge tun. Als Webdeveloper, die ihren Job lieben, verschlafen wir aber auch niemals, dass es da draußen so viele andere tolle Software gibt, die andere tolle Dinge kann. Wenn wir bei der Entwicklung von individuellen Lösungen mit unserem WordPress-Latein ans Ende kommen, dann greifen wir auf unseren Blick über den Tellerrand zurück und finden die andere, noch bessere Lösung. So haben wir z.B. ein System geschaffen, das WordPress viele Vorteile des State of the Art PHP-Frameworks Laravel beibringt. Open-Source natürlich. Wir sind stolze Contributer beim Open-Source-Projekt Layotter, welches die modulare Erstellung von Inhalten mit WordPress ermöglicht. Wir arbeiten in letzter Zeit gerne im Kosmos von Vue.js, als Ergänzung zu unseren WordPress-Backends. Somit können wir noch modernere Userexperiences am Puls der Zeit ermöglichen. Clientside, headless und lean. Und nicht zuletzt – leider muss man es wohl doch noch erwähnen – legen wir bei der Entwicklung großen Wert auf gutes Handwerk und wissen, dass dazu auch immer gutes Werkzeug, wie Versionsverwaltung, Deployment und Dependency Management gehört.

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Ben Kremer - Web Developer

Über den Autor

Ben Kremer
Web Developer